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			<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 19:16:53 +0000</pubDate>
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			<description>Bumm!
Willkommen im Neuseel&#228;ndischen Hochsommer, Januar 2010...Endlich habe ich den Hintern mal wieder hochbekommen um good old Europe mal einen Winter lang die kalte Schulter zu zeigen...jawoll! Einfach so und tsch&#252;ss. Schon nach zehn Tagen in diesem aussergew&#246;hnlichen Land wird mir eins schmerzlichst bewusst...die acht Wochen sind viel zu knapp f&#252;r was ich hier vorhabe...Neun Jahre sind vergangen seit ich hier war, doch mein erster Eindruck bei der R&#252;ckkehr war genau, wie ich die Menschen hier in Erinnerung hatte: verdammt gelassen und freundlich, &#228;usserst hilfsbereit und gastfreundlich, einfach saunett! Man kann hier im tiefsten Busch auf einer Schotterpiste einfach am Wegesrand anhalten um ein paar Fotos von der atemberaubenden Landschaft zu machen, nichts und niemand weit und breit....die erste Karre die irgendwann auftaucht, wird garantiert anhalten und die Insassen werden fragen ob alles in Ordnung ist!
 Einfach so. Niemand hat diese scheiss Eile wie in Europa...die Menschen nehmen sich Zeit f&#252;r ein Qu&#228;tschchen und sind einfach um einiges toleranter wie ein gew&#246;hnlicher Mitteleurop&#228;er. Nach meiner Ankunft in Auckland dauerte es nicht lange, bis der Kontakt zu den Leuten, die ich noch, von vor neun Jahren kannte, wiederhergestellt war. Meine ersten Tage verbrachte ich hier mit Pip und Corey von Artrageous und mit Nehe im Garten vom Veterin&#228;r, der erst den Liebhaber seiner Frau, dann seine Frau, dann zwei Polizisten und dann sich selbst erschossen hat...Neuseelands Geschichte ist und bleibt blutig! Mein Fahrzeug habe ich
 diesmal goldrichtig gew&#228;hlt...wirklich sch&#246;n wirds hier dann, wenn die Piste dorthin richtig scheisse ist! Meine Wahl f&#252;r diese Expedition hat sich in den ersten zehn Tagen meiner Reise schon mehr als bew&#228;hrt und mir Einsicht in wirklich abgelegene Gegenden gegeben. So abgelegen, dass kaum europ&#228;isch- st&#228;mmige Bewohner zu sichten sind... und genau dieses Neusseeland wollte ich dieses mal genauer entdecken und dort arbeitende Moko K&#252;nstler aufsuchen. Ein halbwegs gel&#228;ndeg&#228;ngiges Motorrad ist genau das Richtige, um das Hinterland zu erkunden... Zehn Tage sp&#228;ter und 1300 Kilometer weiter wei&#223; ich, dass ich aufs richtige Pferd gesetzt habe. Mein Mietmotorrad von Yvonne und Kurt Von Banz, eine gut eingerittene aber treue Yamaha XT 600, wird hier nur &#252;berholt, wenn sie zum Tanken anh&#228;lt. Mein erster Studienaufenthalt dauerte zwei Tage, mit Nehe
im Garten des mordenden Tierarztes. Ich erhielt interessante neue Einblicke zum Fischfang, Flora und Fauna, von einem Maori aus Ruatoria  seine Heimatregion, die Ostk&#252;ste der Nordinsel! Fantastisch wie mir Nehe, ein Mann mit voller Gesichtst&#228;towierung, mit allen Sinnen und Gesten und Fachausdr&#252;cken in seiner Sprache, die Besonderheiten seines Stammes und seiner Heimatregion sehr lebendig und gestenreich erkl&#228;rte. Das Verh&#228;ltnis seiner Leute zur Natur, ist wie bei vielen Maori ein ganz besonderes... Diese Menschen lieben das Leben und jeder Kreatur wird grosse Anerkennung und Respekt entgegengebracht, auch wenn sie
gleich anschlie&#223;end verspeist wird, geliebt und verehrt wurde sie trotzdem! Mich zog es anschlie&#223;end nach Norden und somit war mein n&#228;chster Stop kurz vor Helensville etwas n&#246;rdlich von Auckland, um bei Inia Taylor von Moko Ink vorbeizuschauen. Inia, zusammen mit seiner reizenden Frau Aileen und Tochter Ra haben ein wundersch&#246;nes Anwesen gegen ein hektisches Leben in der Stadt getauscht. Sie leben sehr beschaulich auf einer ehemaligen Farm. Ein, durch einen kleinen
Spaziergang durch ein W&#228;ldchen erreichbares Nebengeb&#228;ude, dient Inia als
T&#228;towierstudio. Der Mann hats wirklich fein dort...mit einem Blick in
wundersch&#246;ne Landschaft, Vogelgezwitscher am Morgen und wohlerzogenen Kunden, die p&#252;nktlich morgens um zehn hochmotiwiert zum Termin erscheinen.
Inia nimmt sich viel Zeit f&#252;r Details und unterh&#228;lt sich eingehend mit seinen Kunden &#252;ber deren Motivation, ihre T&#228;towierung zu bekommen. Anschlie&#223;end wird grob vorskizziert und dann, nach und nach das Motiv ins Reine gebracht. Dabei wird der Kunde von Inia aufs genaueste befragt, um eventuell noch irgendwelche noch so kleinen Botschaft mit ins Motiv einzubinden. Nach meinem zwei Tage w&#228;hrenden Intermezzo bei Inia, lockte mich der unwiderstehliche Sonnenschein nach Norden....ganz nach Norden, zun&#228;chst durch die "Kauri" W&#228;lder der Westk&#252;ste. Diesen bis zu zweitausend Jahren alten und sehr langsam wachsenden Riesenb&#228;umen musste ich gesehen haben. Der Weg durch den nativen Regenwald dorthin, &#252;ber Schotterpisten, Stock und Stein sollte mir einen kleinen Vorgeschmack auf Motorradfahren auf unbefestigten Wegen geben...Bis dahin mit Null Erfahrung in diesem Bereich, konnte ich jetzt mit
voller Beladung feststellen, dass Motorr&#228;der ohne Asphalt unter den Reifen doch ganz anders reagieren...
Die Bev&#246;lkerung in diesem n&#246;rdlichen Teil Neuseelands ist mehrheitlich nativer Herkunft, und der eine oder andere St&#228;dter aus Auckland hatte mich
gewarnt...Sei blo&#223; vorsichtig mit den Leuten da oben....die klauen Dir das Gep&#228;ck vom Motorrad! Meine Erfahrungen waren ganz andere. Jedesmal wenn ich irgendwo angehalten habe um mir etwas anzuschauen, bot sich innerhalb k&#252;rzester Zeit einer der b&#246;sen Buben an ein Auge auf meinen Kram zu werfen, w&#228;hrend ich mir in Ruhe eine weitere Attraktion aus Neuseelands Naturwundern anschauen konnte...Nie hat irgendwas gefehlt!
 Nie wollte irgendwer Geld f&#252;rs Aufpassen. Wenn man Interesse an der Kultur der Maori hat und ein paar ihrer Geschichten und Legenden kennt und mit Ihnen teilt, ist man automatisch wie ein Familienmitglied f&#252;r diese Leute...die finstersten Dorfgangster sind kackenfreundlich und hilfsbereit, wenn man sich einfach nur entspannt und interessiert mit ihnen unterh&#228;lt. Nach den Kauriw&#228;ldern folgte ein zweit&#228;giger Aufenthalt am Hokianga Harbour, einem weit ins Land hineinreichenden Naturhafen an der Westk&#252;ste, wo der Seefahrer Kupe nachdem er Neuseeland entdeckt und erforscht hatte einen letzten Halt einlegte. Die Landschaft rund um diesen Fjord ist zum gr&#246;&#223;ten Teil noch nativer Busch und die Leute, die ich auf endlosen Kilometern &#252;belster Buschpiste treffe, waren
zum gr&#246;&#223;ten Teil auf Pferden ohne S&#228;ttel unterwegs und trugen wie alle Landeier in Neuseeland Gummistiefel! Eine Piste brachte mich zu einer einsamen Bucht an der Tasmansee, deren Bewohner mich ungl&#228;ubig bestaunten....wahrscheinlich war ich der erste "Paheka" (Nicht-Maori) seit James Cook in ihrer Bucht.... Mich zog es weiter, immer weiter nach Norden...das Land wird dort immer schmaler, auf der einen Seite die Tasmansee und auf der Ostseite der gr&#252;nschimmernde endlose S&#252;dpazifik.... mit dem Motorrad nur f&#252;nfzehn Minuten voneinander entfernt. Gegen mittag erreichte ich "Cape Reinga". Leider war das Kap um diese Zeit total von Touristen &#252;berlaufen...eine echte Seltenheit hier!
Ich entschied mich, wenige Kilometer zur&#252;ck eine kleine Piste von der
Hauptstrasse zum Meer herunterzufahren und stie&#223; dort auf einen der wohl
sch&#246;nsten "Campingpl&#228;tze" die ich je gesehen habe:eine Bucht mit sch&#246;nen
Wellen, gr&#252;nlich, s&#252;dsee&#228;hnlich schimmerndes Wasser, feinster Sandstrand und zu allem &#220;berfluss noch ein kleiner Fluss mit herrlich kaltem S&#252;sswasser, der dort in den Pazifik m&#252;ndet.
Nach dem die Sonne etwas tiefer steht, mache ich mich auf den Weg zum
sagenumwobenem Kap, zu dem alle Maoriseelen nach ihrem Tod wandern. Die Maori nennen diesen Ort "Te Rerenga Weirua", der Ort, wo die Seele abreist...die Maori glauben, dass ihre Seelen nach ihrem Tod den Ninety Mile Beach an der Westk&#252;ste hinaufziehen, bis zum Te rerenga Weirua, wo sie dann die Klippen und an den Wurzeln eines Baumes in den Ozean hinabgleiten, um von den Three Kings Islands, etwas n&#246;rdlich, einen letzten Blick auf Neuseeland zu werfen, bevor sie endg&#252;ltig nach "Hawaki" ihrer Geisterheimat entschwinden. Der Wanderweg, die K&#252;ste entlang, ist atemberaubend. Total einsam, ich treffe keine Menschenseele....Von meinem Zeltplatz geht es einige hundert H&#246;henmeter anst&#228;ndig bergauf und dann in der n&#228;chsten Bucht genauso steil wieder runter...ich werde beinahe von einer Wildschweinmutter mit zwei Jungen &#252;ber den Haufen gerannt...Die haben mich einfach nicht bemerkt...im letzten Moment, ich habe schon zwei fette Kiesel zur Selbstverteidigung in den H&#228;nden, sehen sie mich
dann doch noch und verdr&#252;cken sich laut quiekend im Geb&#252;sch. Ein letzter
Aufstieg und das Kap liegt vor mir...Abendd&#228;mmerung, keine Touris. So habe ich mir das gew&#252;nscht...Vom Cape Reinga aus kann man sehen, wie zwei Ozeane aufeinandertreffen....ganz deutlich treffen hier Tasmansee und der
s&#252;dpazifische Ozean aufeinander. Als ich mitten in der Nacht zu meinem Zelt zur&#252;ckkehre, lerne ich noch Ray kennen, der mich auf seine Austernfarm ganz in der N&#228;he einl&#228;dt....doch die Zeit dr&#228;ngt...so viele leute die ich noch aufsuchen m&#246;chte...n&#228;chstes mal Ray!
 Ich mache mich am n&#228;chsten morgen wieder auf den Weg nach S&#252;den. Diesmal die Ostk&#252;ste entlang zur Bay of Islands, einem weiteren Geschichtstr&#228;chtigen Ort in der Geschichte Neuseelands und zur Heimat von "Te Rangitu Netana", einem weiteren Maorit&#228;towierer der Spitzenklasse. Auch Te Rangitu hat es sich wie die meisten seiner Kollegen auf dem Land gem&#252;tlich gemacht...Ein kleines Nebengeb&#228;ude neben seinem Wohnhaus mitten im Busch dient als T&#228;towieratelier. Mein Tag mit Te Rangitu ist sehr lehrreich und herzlich. Endlich habe ich die Gelegenheit, mir die Arbeit dieses Mannes in Ruhe anzuschauen...das letzte und erste mal haben
wir uns in Holland f&#252;r ein paar Minuten kennengelernt. Sein Stil an
T&#228;towierarbeit unterscheidet sich komplett von dem, was ich bisher weiter
s&#252;dlich in Neuseeland sehen konnte...seine Arbeit besteht fast ausschlie&#223;lich aus Linien. Te Rangitu verzichtet g&#228;nzlich auf Schattierungen. Er will mit seinen T&#228;towierungen nicht die Illusion einer Schnitzerei erzeugen, sondern bevorzugt den klaren, primitiven Stil. Die Vielf&#228;ltigkeit seiner Bildsprache ist umwerfend...es gibt kein K&#246;rperteil was nicht wunderbar harmonisch mit seinen Mustern gestaltet wurde, Gesichter, H&#228;nde, F&#252;&#223;e, der Mann kann alles!
Sympatisch bescheiden ist er trotzdem! Auf dem Weg nach Kerikeri habe ich noch einen kulinarischen Unfall auf einem Parkplatz vor einem Farmladen....Die Handschuhe die ich aus Deutschland mitgebracht habe, entpuppen sich hier im tropischen Norden als viel zu warm...also fahre ich seit tagen ohne, was einen satten Sonnenbrand auf meinen H&#228;nden zur Folge hat. Als ich mit meinen verbrannten H&#228;nden die Landstrasse entlangsause, entdecke ich im Augenwinkel einen Farmstore...Vollbremsung, einbiegen auf den Parkplatz. Zwei &#252;ble Burschen im Maorigangsterlook vor einem Audi 80, be&#228;ugen &#228;usserst kritisch mein Landeman&#246;ver mit voll beladenem Motorrad. Rein in den Laden, ein paar d&#252;nne Lederhandschuhe
 f&#252;r zw&#246;lf Dollar sollten weitere UV Strahlung auf meine H&#228;nde abschirmen. Als ich rauskomme hau ich den beiden harten Burschen die immer noch an ihrem Audi rumh&#228;ngen den Spruch an den Kopf, mit dem sie an diesem Morgen mit Sicherheit nicht gerechnet haben...."Hey Bruder,wie gef&#228;llt euch eure verfickte Deutsche Scheisskarre?!!"  Den beiden klappt die Kinnlade bis auf den staubigen Parkplatzboden...was war das denn, will die Kalkleiste Streit oder was, schon am fr&#252;hen morgen? Sucht dieser "Paheka" stunk?...ich lache die beiden an und sage..."Bleib locker Bruder, die bauen diese Scheisskarren da wo ich herkomme!"...Entspanntes Gel&#228;chter auf dem Parkplatz: der Typ sucht doch keinen Streit! Das &#252;bliche entspannte Gespr&#228;ch beginnt, woher wohin, warum,
diese Leute wollen alles wissen...Tattoos zeigen, fachsimpeln &#252;ber Audis und T&#228;towierungen. Einfach herrlich diese Menschen!
Ich hab den Helm schon auf dem Kopf und den Finger am Anlasser, als einer von Ihnen pl&#246;tzlich meint " Hey mate, you like some "Kinna"?!"
"Kinna" was ist das denn?! Der Kofferraum des Audis &#246;ffnet sich und ich blicke auf einen Riesenhaufen Seeigel...Riesenbrummer! Ich denke noch, oh wie man die wohl zubereitet!? Da ist der erste von den stacheligen Genossen schon mit einem Buttermesser halbiert...Krach! Ein Schwall Wasser und Gr&#252;tze fliegt durch die Luft, begleitet von dem Kommentar "Uuuuh das ist aber ein Dicker!"...mir schwant F&#252;rchterliches...Scheisse! Die Typen fressen die Dinger echt roh! Strahlend h&#228;lt man mir meinen halbierten Seeigel unter die Nase...wie isst man den denn?! 
 "Einfach mit den Fingern rein und alls runterschl&#252;rfen Bruder...." Der Anblick einer frischen Auster ist paradiesisch im Vergleich zu dem, was sich nun vor meinen Augen auftut....nun, ich will nicht unh&#246;flich sein, also runter damit. Bevor ich mich versehe, sind drei weitere Seeigel in den Seeigelhimmel abgereist und wir drei schl&#252;rfen munter den gelblich mit roten Brocken und Stippen versetzten Inhalt dieser stacheligen Genossen...Nach zweieinhalb stattlichen Exemplaren mu&#223; ich passen, ich bin einfach voll, alles schmeckt nach Meer....jedes Schlagloch und jede Bodenwelle an diesem Vormittag lassen diesen einmaligen Geschmack wiederkehren. 

Bald mehr auf diesem Sender.......
Sternenhimmel am Hokingaharbour...</description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Bumm!<br />
Willkommen im Neuseel&#228;ndischen Hochsommer, Januar 2010...Endlich habe ich den Hintern mal wieder hochbekommen um good old Europe mal einen Winter lang die kalte Schulter zu zeigen...jawoll! Einfach so und tsch&#252;ss. Schon nach zehn Tagen in diesem aussergew&#246;hnlichen Land wird mir eins schmerzlichst bewusst...die acht Wochen sind viel zu knapp f&#252;r was ich hier vorhabe...Neun Jahre sind vergangen seit ich hier war, doch mein erster Eindruck bei der R&#252;ckkehr war genau, wie ich die Menschen hier in Erinnerung hatte: verdammt gelassen und freundlich, &#228;usserst hilfsbereit und gastfreundlich, einfach saunett! Man kann hier im tiefsten Busch auf einer Schotterpiste einfach am Wegesrand anhalten um ein paar Fotos von der atemberaubenden Landschaft zu machen, nichts und niemand weit und breit....die erste Karre die irgendwann auftaucht, wird garantiert anhalten und die Insassen werden fragen ob alles in Ordnung ist!<br />
 Einfach so. Niemand hat diese scheiss Eile wie in Europa...die Menschen nehmen sich Zeit f&#252;r ein Qu&#228;tschchen und sind einfach um einiges toleranter wie ein gew&#246;hnlicher Mitteleurop&#228;er. Nach meiner Ankunft in Auckland dauerte es nicht lange, bis der Kontakt zu den Leuten, die ich noch, von vor neun Jahren kannte, wiederhergestellt war. Meine ersten Tage verbrachte ich hier mit Pip und Corey von Artrageous und mit Nehe im Garten vom Veterin&#228;r, der erst den Liebhaber seiner Frau, dann seine Frau, dann zwei Polizisten und dann sich selbst erschossen hat...Neuseelands Geschichte ist und bleibt blutig! Mein Fahrzeug habe ich<br />
 diesmal goldrichtig gew&#228;hlt...wirklich sch&#246;n wirds hier dann, wenn die Piste dorthin richtig scheisse ist! Meine Wahl f&#252;r diese Expedition hat sich in den ersten zehn Tagen meiner Reise schon mehr als bew&#228;hrt und mir Einsicht in wirklich abgelegene Gegenden gegeben. So abgelegen, dass kaum europ&#228;isch- st&#228;mmige Bewohner zu sichten sind... und genau dieses Neusseeland wollte ich dieses mal genauer entdecken und dort arbeitende Moko K&#252;nstler aufsuchen. Ein halbwegs gel&#228;ndeg&#228;ngiges Motorrad ist genau das Richtige, um das Hinterland zu erkunden... Zehn Tage sp&#228;ter und 1300 Kilometer weiter wei&#223; ich, dass ich aufs richtige Pferd gesetzt habe. Mein Mietmotorrad von Yvonne und Kurt Von Banz, eine gut eingerittene aber treue Yamaha XT 600, wird hier nur &#252;berholt, wenn sie zum Tanken anh&#228;lt. Mein erster Studienaufenthalt dauerte zwei Tage, mit Nehe<br />
im Garten des mordenden Tierarztes. Ich erhielt interessante neue Einblicke zum Fischfang, Flora und Fauna, von einem Maori aus Ruatoria  seine Heimatregion, die Ostk&#252;ste der Nordinsel! Fantastisch wie mir Nehe, ein Mann mit voller Gesichtst&#228;towierung, mit allen Sinnen und Gesten und Fachausdr&#252;cken in seiner Sprache, die Besonderheiten seines Stammes und seiner Heimatregion sehr lebendig und gestenreich erkl&#228;rte. Das Verh&#228;ltnis seiner Leute zur Natur, ist wie bei vielen Maori ein ganz besonderes... Diese Menschen lieben das Leben und jeder Kreatur wird grosse Anerkennung und Respekt entgegengebracht, auch wenn sie<br />
gleich anschlie&#223;end verspeist wird, geliebt und verehrt wurde sie trotzdem! Mich zog es anschlie&#223;end nach Norden und somit war mein n&#228;chster Stop kurz vor Helensville etwas n&#246;rdlich von Auckland, um bei Inia Taylor von Moko Ink vorbeizuschauen. Inia, zusammen mit seiner reizenden Frau Aileen und Tochter Ra haben ein wundersch&#246;nes Anwesen gegen ein hektisches Leben in der Stadt getauscht. Sie leben sehr beschaulich auf einer ehemaligen Farm. Ein, durch einen kleinen<br />
Spaziergang durch ein W&#228;ldchen erreichbares Nebengeb&#228;ude, dient Inia als<br />
T&#228;towierstudio. Der Mann hats wirklich fein dort...mit einem Blick in<br />
wundersch&#246;ne Landschaft, Vogelgezwitscher am Morgen und wohlerzogenen Kunden, die p&#252;nktlich morgens um zehn hochmotiwiert zum Termin erscheinen.<br />
Inia nimmt sich viel Zeit f&#252;r Details und unterh&#228;lt sich eingehend mit seinen Kunden &#252;ber deren Motivation, ihre T&#228;towierung zu bekommen. Anschlie&#223;end wird grob vorskizziert und dann, nach und nach das Motiv ins Reine gebracht. Dabei wird der Kunde von Inia aufs genaueste befragt, um eventuell noch irgendwelche noch so kleinen Botschaft mit ins Motiv einzubinden. Nach meinem zwei Tage w&#228;hrenden Intermezzo bei Inia, lockte mich der unwiderstehliche Sonnenschein nach Norden....ganz nach Norden, zun&#228;chst durch die "Kauri" W&#228;lder der Westk&#252;ste. Diesen bis zu zweitausend Jahren alten und sehr langsam wachsenden Riesenb&#228;umen musste ich gesehen haben. Der Weg durch den nativen Regenwald dorthin, &#252;ber Schotterpisten, Stock und Stein sollte mir einen kleinen Vorgeschmack auf Motorradfahren auf unbefestigten Wegen geben...Bis dahin mit Null Erfahrung in diesem Bereich, konnte ich jetzt mit<br />
voller Beladung feststellen, dass Motorr&#228;der ohne Asphalt unter den Reifen doch ganz anders reagieren...<br />
Die Bev&#246;lkerung in diesem n&#246;rdlichen Teil Neuseelands ist mehrheitlich nativer Herkunft, und der eine oder andere St&#228;dter aus Auckland hatte mich<br />
gewarnt...Sei blo&#223; vorsichtig mit den Leuten da oben....die klauen Dir das Gep&#228;ck vom Motorrad! Meine Erfahrungen waren ganz andere. Jedesmal wenn ich irgendwo angehalten habe um mir etwas anzuschauen, bot sich innerhalb k&#252;rzester Zeit einer der b&#246;sen Buben an ein Auge auf meinen Kram zu werfen, w&#228;hrend ich mir in Ruhe eine weitere Attraktion aus Neuseelands Naturwundern anschauen konnte...Nie hat irgendwas gefehlt!<br />
 Nie wollte irgendwer Geld f&#252;rs Aufpassen. Wenn man Interesse an der Kultur der Maori hat und ein paar ihrer Geschichten und Legenden kennt und mit Ihnen teilt, ist man automatisch wie ein Familienmitglied f&#252;r diese Leute...die finstersten Dorfgangster sind kackenfreundlich und hilfsbereit, wenn man sich einfach nur entspannt und interessiert mit ihnen unterh&#228;lt. Nach den Kauriw&#228;ldern folgte ein zweit&#228;giger Aufenthalt am Hokianga Harbour, einem weit ins Land hineinreichenden Naturhafen an der Westk&#252;ste, wo der Seefahrer Kupe nachdem er Neuseeland entdeckt und erforscht hatte einen letzten Halt einlegte. Die Landschaft rund um diesen Fjord ist zum gr&#246;&#223;ten Teil noch nativer Busch und die Leute, die ich auf endlosen Kilometern &#252;belster Buschpiste treffe, waren<br />
zum gr&#246;&#223;ten Teil auf Pferden ohne S&#228;ttel unterwegs und trugen wie alle Landeier in Neuseeland Gummistiefel! Eine Piste brachte mich zu einer einsamen Bucht an der Tasmansee, deren Bewohner mich ungl&#228;ubig bestaunten....wahrscheinlich war ich der erste "Paheka" (Nicht-Maori) seit James Cook in ihrer Bucht.... Mich zog es weiter, immer weiter nach Norden...das Land wird dort immer schmaler, auf der einen Seite die Tasmansee und auf der Ostseite der gr&#252;nschimmernde endlose S&#252;dpazifik.... mit dem Motorrad nur f&#252;nfzehn Minuten voneinander entfernt. Gegen mittag erreichte ich "Cape Reinga". Leider war das Kap um diese Zeit total von Touristen &#252;berlaufen...eine echte Seltenheit hier!<br />
Ich entschied mich, wenige Kilometer zur&#252;ck eine kleine Piste von der<br />
Hauptstrasse zum Meer herunterzufahren und stie&#223; dort auf einen der wohl<br />
sch&#246;nsten "Campingpl&#228;tze" die ich je gesehen habe:eine Bucht mit sch&#246;nen<br />
Wellen, gr&#252;nlich, s&#252;dsee&#228;hnlich schimmerndes Wasser, feinster Sandstrand und zu allem &#220;berfluss noch ein kleiner Fluss mit herrlich kaltem S&#252;sswasser, der dort in den Pazifik m&#252;ndet.<br />
Nach dem die Sonne etwas tiefer steht, mache ich mich auf den Weg zum<br />
sagenumwobenem Kap, zu dem alle Maoriseelen nach ihrem Tod wandern. Die Maori nennen diesen Ort "Te Rerenga Weirua", der Ort, wo die Seele abreist...die Maori glauben, dass ihre Seelen nach ihrem Tod den Ninety Mile Beach an der Westk&#252;ste hinaufziehen, bis zum Te rerenga Weirua, wo sie dann die Klippen und an den Wurzeln eines Baumes in den Ozean hinabgleiten, um von den Three Kings Islands, etwas n&#246;rdlich, einen letzten Blick auf Neuseeland zu werfen, bevor sie endg&#252;ltig nach "Hawaki" ihrer Geisterheimat entschwinden. Der Wanderweg, die K&#252;ste entlang, ist atemberaubend. Total einsam, ich treffe keine Menschenseele....Von meinem Zeltplatz geht es einige hundert H&#246;henmeter anst&#228;ndig bergauf und dann in der n&#228;chsten Bucht genauso steil wieder runter...ich werde beinahe von einer Wildschweinmutter mit zwei Jungen &#252;ber den Haufen gerannt...Die haben mich einfach nicht bemerkt...im letzten Moment, ich habe schon zwei fette Kiesel zur Selbstverteidigung in den H&#228;nden, sehen sie mich<br />
dann doch noch und verdr&#252;cken sich laut quiekend im Geb&#252;sch. Ein letzter<br />
Aufstieg und das Kap liegt vor mir...Abendd&#228;mmerung, keine Touris. So habe ich mir das gew&#252;nscht...Vom Cape Reinga aus kann man sehen, wie zwei Ozeane aufeinandertreffen....ganz deutlich treffen hier Tasmansee und der<br />
s&#252;dpazifische Ozean aufeinander. Als ich mitten in der Nacht zu meinem Zelt zur&#252;ckkehre, lerne ich noch Ray kennen, der mich auf seine Austernfarm ganz in der N&#228;he einl&#228;dt....doch die Zeit dr&#228;ngt...so viele leute die ich noch aufsuchen m&#246;chte...n&#228;chstes mal Ray!<br />
 Ich mache mich am n&#228;chsten morgen wieder auf den Weg nach S&#252;den. Diesmal die Ostk&#252;ste entlang zur Bay of Islands, einem weiteren Geschichtstr&#228;chtigen Ort in der Geschichte Neuseelands und zur Heimat von "Te Rangitu Netana", einem weiteren Maorit&#228;towierer der Spitzenklasse. Auch Te Rangitu hat es sich wie die meisten seiner Kollegen auf dem Land gem&#252;tlich gemacht...Ein kleines Nebengeb&#228;ude neben seinem Wohnhaus mitten im Busch dient als T&#228;towieratelier. Mein Tag mit Te Rangitu ist sehr lehrreich und herzlich. Endlich habe ich die Gelegenheit, mir die Arbeit dieses Mannes in Ruhe anzuschauen...das letzte und erste mal haben<br />
wir uns in Holland f&#252;r ein paar Minuten kennengelernt. Sein Stil an<br />
T&#228;towierarbeit unterscheidet sich komplett von dem, was ich bisher weiter<br />
s&#252;dlich in Neuseeland sehen konnte...seine Arbeit besteht fast ausschlie&#223;lich aus Linien. Te Rangitu verzichtet g&#228;nzlich auf Schattierungen. Er will mit seinen T&#228;towierungen nicht die Illusion einer Schnitzerei erzeugen, sondern bevorzugt den klaren, primitiven Stil. Die Vielf&#228;ltigkeit seiner Bildsprache ist umwerfend...es gibt kein K&#246;rperteil was nicht wunderbar harmonisch mit seinen Mustern gestaltet wurde, Gesichter, H&#228;nde, F&#252;&#223;e, der Mann kann alles!<br />
Sympatisch bescheiden ist er trotzdem! Auf dem Weg nach Kerikeri habe ich noch einen kulinarischen Unfall auf einem Parkplatz vor einem Farmladen....Die Handschuhe die ich aus Deutschland mitgebracht habe, entpuppen sich hier im tropischen Norden als viel zu warm...also fahre ich seit tagen ohne, was einen satten Sonnenbrand auf meinen H&#228;nden zur Folge hat. Als ich mit meinen verbrannten H&#228;nden die Landstrasse entlangsause, entdecke ich im Augenwinkel einen Farmstore...Vollbremsung, einbiegen auf den Parkplatz. Zwei &#252;ble Burschen im Maorigangsterlook vor einem Audi 80, be&#228;ugen &#228;usserst kritisch mein Landeman&#246;ver mit voll beladenem Motorrad. Rein in den Laden, ein paar d&#252;nne Lederhandschuhe<br />
 f&#252;r zw&#246;lf Dollar sollten weitere UV Strahlung auf meine H&#228;nde abschirmen. Als ich rauskomme hau ich den beiden harten Burschen die immer noch an ihrem Audi rumh&#228;ngen den Spruch an den Kopf, mit dem sie an diesem Morgen mit Sicherheit nicht gerechnet haben...."Hey Bruder,wie gef&#228;llt euch eure verfickte Deutsche Scheisskarre?!!"  Den beiden klappt die Kinnlade bis auf den staubigen Parkplatzboden...was war das denn, will die Kalkleiste Streit oder was, schon am fr&#252;hen morgen? Sucht dieser "Paheka" stunk?...ich lache die beiden an und sage..."Bleib locker Bruder, die bauen diese Scheisskarren da wo ich herkomme!"...Entspanntes Gel&#228;chter auf dem Parkplatz: der Typ sucht doch keinen Streit! Das &#252;bliche entspannte Gespr&#228;ch beginnt, woher wohin, warum,<br />
diese Leute wollen alles wissen...Tattoos zeigen, fachsimpeln &#252;ber Audis und T&#228;towierungen. Einfach herrlich diese Menschen!<br />
Ich hab den Helm schon auf dem Kopf und den Finger am Anlasser, als einer von Ihnen pl&#246;tzlich meint " Hey mate, you like some "Kinna"?!"<br />
"Kinna" was ist das denn?! Der Kofferraum des Audis &#246;ffnet sich und ich blicke auf einen Riesenhaufen Seeigel...Riesenbrummer! Ich denke noch, oh wie man die wohl zubereitet!? Da ist der erste von den stacheligen Genossen schon mit einem Buttermesser halbiert...Krach! Ein Schwall Wasser und Gr&#252;tze fliegt durch die Luft, begleitet von dem Kommentar "Uuuuh das ist aber ein Dicker!"...mir schwant F&#252;rchterliches...Scheisse! Die Typen fressen die Dinger echt roh! Strahlend h&#228;lt man mir meinen halbierten Seeigel unter die Nase...wie isst man den denn?!<br />
 "Einfach mit den Fingern rein und alls runterschl&#252;rfen Bruder...." Der Anblick einer frischen Auster ist paradiesisch im Vergleich zu dem, was sich nun vor meinen Augen auftut....nun, ich will nicht unh&#246;flich sein, also runter damit. Bevor ich mich versehe, sind drei weitere Seeigel in den Seeigelhimmel abgereist und wir drei schl&#252;rfen munter den gelblich mit roten Brocken und Stippen versetzten Inhalt dieser stacheligen Genossen...Nach zweieinhalb stattlichen Exemplaren mu&#223; ich passen, ich bin einfach voll, alles schmeckt nach Meer....jedes Schlagloch und jede Bodenwelle an diesem Vormittag lassen diesen einmaligen Geschmack wiederkehren. </p>
	<p>Bald mehr auf diesem Sender.......<img src="http://trinitrotoluol.net/weblog/blogs/media/DSC_0084.JPG" border="0" alt="" /><br />
Sternenhimmel am Hokingaharbour...
</p>
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			<comments>http://trinitrotoluol.net/weblog/blogs/index.php?blog=5&amp;p=73&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1#comments</comments>
		</item>
				<item>
			<title>Es lebt...</title>
			<link>http://trinitrotoluol.net/weblog/blogs/index.php?blog=5&amp;title=es_lebt&amp;more=1&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1</link>
			<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 21:39:30 +0000</pubDate>
						<category domain="main">Unterwegs</category>			<guid isPermaLink="false">71@http://trinitrotoluol.net/weblog/blogs</guid>
			<description>Hurra! In wenigen Tagen gehts mal endlich wieder auf eine l&#228;ngere Reise auf die andere Seite dieses wundersch&#246;nen Planeten...den Januar und Februar wird Dr.Notch in Neuseeland verbringen...er freut sich riesig darauf, mit einem gel&#228;ndeg&#228;ngem Motorrad, die hinterletzten Winkel der Maorit&#228;towierung auf Nord und S&#252;dinsel Neuseelands zu entdecken. Ich werde versuchen auf diesem Sender gelegentlich &#252;ber meine Entdeckungen und Erkenntnisse einer der wohl &#228;sthetischsten T&#228;towierformen zu berichten.     </description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Hurra! In wenigen Tagen gehts mal endlich wieder auf eine l&#228;ngere Reise auf die andere Seite dieses wundersch&#246;nen Planeten...den Januar und Februar wird Dr.Notch in Neuseeland verbringen...er freut sich riesig darauf, mit einem gel&#228;ndeg&#228;ngem Motorrad, die hinterletzten Winkel der Maorit&#228;towierung auf Nord und S&#252;dinsel Neuseelands zu entdecken. Ich werde versuchen auf diesem Sender gelegentlich &#252;ber meine Entdeckungen und Erkenntnisse einer der wohl &#228;sthetischsten T&#228;towierformen zu berichten.
</p>
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		</item>
				<item>
			<title>Bundessozialgericht zieht den Schwanz ein!</title>
			<link>http://trinitrotoluol.net/weblog/blogs/index.php?blog=5&amp;title=bundessozialgericht_zieht_den_schwanz_ei&amp;more=1&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1</link>
			<pubDate>Tue, 06 Mar 2007 21:07:39 +0000</pubDate>
						<category domain="main">Aktuelle Rechtsprechung</category>			<guid isPermaLink="false">69@http://trinitrotoluol.net/weblog/blogs</guid>
			<description>Auch das Bundessozialgericht hat nichts besseres zu tun, als diesen sich immer wiederholenden Bockmist der K&#252;nstlersozialkasse nachzuplappern und mit Scheuklappen vorm sozialen Gewissen, der T&#228;towierung den Status der Kunst abzuerkennen...l&#228;cherlich! Eine wahrhaft traurige Entscheidung, die auch meinen bereits laufenden und Kosten verursachenden Rechtsstreit vor dem Sozialgericht in Gelsenkirchen hinf&#228;llig macht. Ich zitiere ein Quelle zum in der vergangenen Woche gef&#228;llten Urteil:

"T&#228;towierer sind vor dem deutschen Gesetz keine K&#252;nstler. Das hat das Bundessozialgericht in Kassel am Mittwoch entschieden. Die Richter gaben der K&#252;nstlersozialkasse aus Wilhelmshaven Recht, die einen T&#228;towierer nicht versichern wollte. Das Gericht folgte der Argumentation, dass ein T&#228;towierer eher zum Kreis der Kunsthandwerker geh&#246;re. Eine "gewisse gestalterische Leistung" sei dem Kl&#228;ger zwar nicht abzusprechen. Das gelte aber auch f&#252;r viele Handwerker wie etwa Goldschmiede oder Instrumentenbauer (Az.: B 3 KS 2/07 R)."

Der Rest der Begr&#252;ndung ist uns&#228;glich....mir fehlt im Moment die Zeit diesen Mist zivilisiert zu kommentieren...mehr in K&#252;rze!
P.S
Wer ist der werte Kollege dem dies wiederfahren ist?!   </description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Auch das Bundessozialgericht hat nichts besseres zu tun, als diesen sich immer wiederholenden Bockmist der K&#252;nstlersozialkasse nachzuplappern und mit Scheuklappen vorm sozialen Gewissen, der T&#228;towierung den Status der Kunst abzuerkennen...l&#228;cherlich! Eine wahrhaft traurige Entscheidung, die auch meinen bereits laufenden und Kosten verursachenden Rechtsstreit vor dem Sozialgericht in Gelsenkirchen hinf&#228;llig macht. Ich zitiere ein Quelle zum in der vergangenen Woche gef&#228;llten Urteil:</p>
	<p>"T&#228;towierer sind vor dem deutschen Gesetz keine K&#252;nstler. Das hat das Bundessozialgericht in Kassel am Mittwoch entschieden. Die Richter gaben der K&#252;nstlersozialkasse aus Wilhelmshaven Recht, die einen T&#228;towierer nicht versichern wollte. Das Gericht folgte der Argumentation, dass ein T&#228;towierer eher zum Kreis der Kunsthandwerker geh&#246;re. Eine "gewisse gestalterische Leistung" sei dem Kl&#228;ger zwar nicht abzusprechen. Das gelte aber auch f&#252;r viele Handwerker wie etwa Goldschmiede oder Instrumentenbauer (Az.: B 3 KS 2/07 R)."</p>
	<p>Der Rest der Begr&#252;ndung ist uns&#228;glich....mir fehlt im Moment die Zeit diesen Mist zivilisiert zu kommentieren...mehr in K&#252;rze!<br />
P.S<br />
Wer ist der werte Kollege dem dies wiederfahren ist?!
</p>
]]></content:encoded>
			<comments>http://trinitrotoluol.net/weblog/blogs/index.php?blog=5&amp;p=69&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1#comments</comments>
		</item>
				<item>
			<title>Die 15. Berliner Tattooconvention... eine MEGASHOW...</title>
			<link>http://trinitrotoluol.net/weblog/blogs/index.php?blog=5&amp;title=die_15_berliner_tattooconvention_eine_me&amp;more=1&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1</link>
			<pubDate>Sun, 05 Feb 2006 17:06:36 +0000</pubDate>
						<category domain="main">Unterwegs</category>			<guid isPermaLink="false">68@http://trinitrotoluol.net/weblog/blogs</guid>
			<description>Nach &#252;ber einem halben Jahrzehnt Abstinenz bei der gr&#246;&#223;ten T&#228;towierveranstaltung der Bundesrepublik, wenn nicht sogar Europas, war ich mal wieder neugierig mitzuerleben wie sich dieser Event entwickelt hat. Obendrein sollte parallel zur Convention eine Kunstausstellung stattfinden...das war f&#252;r mich der letzte Schubs...gib dem Kommerz eine Chance und mach halt mal wieder mit bei dem Winterlichen Wahnsinn im dicken B.
Ich machte mich am Mittwochabend auf die Socken, um mitten in der Nacht endlich in Fuckingfriedrichshain bei meinem Skaterkumpel Peter abzusteigen...Flamming Johnny aka Hans J&#246;rg Pobudeck, mein allerliebster Reisekumpan aus unz&#228;hligen Planetenumrundungen schaute die Nacht noch rein...kurzum wir hatten wie immer einen Heidenspass und viel zu viel zu lachen... 
    
 
 

Nach einer kurzen Nacht machte ich mich dann auf zur Arena, um meine mitgebrachten Bilder und mein T&#228;towiernadelmobile in der Kunstausstellung unterzubringen...ich schlage dort wie vereinbart gegen mittag auf und der Laden ist eine riesige Baustelle und eiskalt und sonst noch garnix...auch gut, kommen wir sp&#228;ter wieder...

Irgendwann mitten in der Nacht ist dann alles soweit...meinen Respekt an Frank Webers Crew und dem Team um die Art Fusion Berlin...wie die dieses Chaos bis zum Freitag morgen in eine prachtvolle Kunstausstellung verwandelten, Hut ab! 

Hier einige Impressionen von der Art Fusion Berlin 2005



         

Eine gigantische Halle diese "Arena" in Berlin...



   

Mehr Infos zu den K&#252;nstlern dessen Arbeit hier zu sehen ist, unter 
www.tattoo-convention.de</description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p>Nach &#252;ber einem halben Jahrzehnt Abstinenz bei der gr&#246;&#223;ten T&#228;towierveranstaltung der Bundesrepublik, wenn nicht sogar Europas, war ich mal wieder neugierig mitzuerleben wie sich dieser Event entwickelt hat. Obendrein sollte parallel zur Convention eine Kunstausstellung stattfinden...das war f&#252;r mich der letzte Schubs...gib dem Kommerz eine Chance und mach halt mal wieder mit bei dem Winterlichen Wahnsinn im dicken B.<br />
Ich machte mich am Mittwochabend auf die Socken, um mitten in der Nacht endlich in Fuckingfriedrichshain bei meinem Skaterkumpel Peter abzusteigen...Flamming Johnny aka Hans J&#246;rg Pobudeck, mein allerliebster Reisekumpan aus unz&#228;hligen Planetenumrundungen schaute die Nacht noch rein...kurzum wir hatten wie immer einen Heidenspass und viel zu viel zu lachen... </p>
	<p><img src="http://trinitrotoluol.net/weblog/blogs/media/pope.jpg" border="0" alt="" /><br />
<img src="http://trinitrotoluol.net/weblog/blogs/media/huns.jpg" border="0" alt="" /> <img src="http://trinitrotoluol.net/weblog/blogs/media/hoke.jpg" border="0" alt="" /></p>
	<p>Nach einer kurzen Nacht machte ich mich dann auf zur Arena, um meine mitgebrachten Bilder und mein T&#228;towiernadelmobile in der Kunstausstellung unterzubringen...ich schlage dort wie vereinbart gegen mittag auf und der Laden ist eine riesige Baustelle und eiskalt und sonst noch garnix...auch gut, kommen wir sp&#228;ter wieder...</p>
	<p>Irgendwann mitten in der Nacht ist dann alles soweit...meinen Respekt an Frank Webers Crew und dem Team um die Art Fusion Berlin...wie die dieses Chaos bis zum Freitag morgen in eine prachtvolle Kunstausstellung verwandelten, Hut ab! </p>
	<p>Hier einige Impressionen von der Art Fusion Berlin 2005</p>
	<p><img src="http://trinitrotoluol.net/weblog/blogs/media/art_01.jpg" border="0" alt="" />         </p>
	<p>Eine gigantische Halle diese "Arena" in Berlin...</p>
	<p><img src="http://trinitrotoluol.net/weblog/blogs/media/Konster.jpg" border="0" alt="" />   </p>
	<p>Mehr Infos zu den K&#252;nstlern dessen Arbeit hier zu sehen ist, unter<br />
<strong><a href="http://www.tattoo-convention.de" target="_blank">www.tattoo-convention.de</a></strong>
</p>
]]></content:encoded>
			<comments>http://trinitrotoluol.net/weblog/blogs/index.php?blog=5&amp;p=68&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1#comments</comments>
		</item>
				<item>
			<title>Mal endlich was frisches hier...</title>
			<link>http://trinitrotoluol.net/weblog/blogs/index.php?blog=5&amp;title=mal_endlich_was_frisches_hier&amp;more=1&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1</link>
			<pubDate>Tue, 22 Nov 2005 20:29:07 +0000</pubDate>
						<category domain="main">T&#228;towierungen</category>			<guid isPermaLink="false">67@http://trinitrotoluol.net/weblog/blogs</guid>
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Eine T&#228;towierung im Moko Stil von Heiko Gantenberg, angefertigt im vergangenen Sommer (Juli 2005) im wundersch&#246;nen Marl bei     TNT...
 
</description>
			<content:encoded><![CDATA[	<p><img src="http://trinitrotoluol.net/weblog/blogs/media/Arnold.jpg" border="0" alt="" /></p>
	<p>Eine T&#228;towierung im Moko Stil von Heiko Gantenberg, angefertigt im vergangenen Sommer (Juli 2005) im wundersch&#246;nen Marl bei     <strong>TNT</strong>...</p>
	<p><img src="http://trinitrotoluol.net/weblog/blogs/media/Arnold1.jpg" border="0" alt="" />
</p>
]]></content:encoded>
			<comments>http://trinitrotoluol.net/weblog/blogs/index.php?blog=5&amp;p=67&amp;c=1&amp;tb=1&amp;pb=1#comments</comments>
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